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Über Gustav Hofer


Gustav Hofer, adoptierter Roemer, suedtiroler Ursprungs, 1976 geboren, Moderator von Arte Kultur, freier Reporter und Dokumentarfilmer. Freut sich ueber Fotos und Kommentare. politically uncorrect

Email: gustav_hofer@hotmail.com | Internetseite: http://www.arte.tv/de/kunst-musik/ARTE-Kultur/alles-ueber-ARTE-Kultur/261630,CmC=1164618.html

enfant PRODI(ge)

Freitag, 23. 02. 2007 von Gustav Hofer

Prodi

Am Aschermittwoch kam das Ende : Romano Prodi, nicht einmal neun Monate im Amt - reicht bei Staatspräsident Napolitano seinen Rücktritt ein. Neun Monate - fast eine ganze Schwangerschaft und kurz vor der Geburt wurde dann gewaltsam abgetrieben. Offiziell ging es um die Richtlinien in der Aussenpolitik: der Afghanistan-Einsatz sollte gesichert werden, Italien verlange in Zukunft aber politische Lösungen und nicht militärische, Frieden und Multilateralismus als Eckpfeiler der Aussenpolitik. Mehr »


Krrish - Bollywoods erster Superheld auf Integrations-Mission in Rom

Sonntag, 17. 09. 2006 von Gustav Hofer

In einem schwarzen Leder-Latex-Mantel à la Prada joggt Krrish durch den Himmel, springt von einem Auto auf das naechste, in einer der verstopften Megastrassen von Singapour, um die Menschheit vor dem Untergang zu retten. Mehr »


100 Tage ohne Mr. B.

Freitag, 01. 09. 2006 von Gustav Hofer

Es ist befreiend und gleichzeitig merkwürdig. Es ist ruhig und gleichzeitig fürchte ich, es könnte nur die Ruhe vor dem Sturm sein.

Seit rund 100 Tagen lebe ich und ganz Italien mit der neuen Mittelinks-Regierung von Romano Prodi. Revolution hat keine stattgefunden aber immerhin hat das Land einen anderen Kurs eingschlagen. Mehr »


was? noch ein krieg !?

Samstag, 22. 07. 2006 von Gustav Hofer

Ich sass in Yerevan beim Fruehstueck, mit zwei wunderbaren Menschen aus Deutschland und Chile, als wir erfahren haben, dass Beirut bombardiert wurde. Mehr »


Prinz mit Dreck am Zepter

Dienstag, 20. 06. 2006 von Gustav Hofer
Rom, 20.06.2006, 12 Uhr 52

Die Sonne brennt gnadenlos ueber die Stadt, das Thermometer hat die 34 Grad erreicht und allle Roemer auf den Strassen und Plaetzen und all jene ohne Klimaanlage schwitzen, wie die WM-Fussball-Gladiatoren nach 90 Minuten Spielzeit. Doch ein Italiener schwitzt seit Freitag nicht wegen der Hitzewelle, denn im Gefaengnis von Potenza duerften die Temperaturen hinter Gittern ertraeglich sein. Seine Majestaet Prinz Vittorio Emanuele wird in diesen Minuten verhoert - von einem jungen Staatsanwalt. Der Vorwurf nichts geringeres als Korruption und Ausbeutung von Prostituierten und die abgehoerten Telefongespraeche mit seinen Partnern und Politikern veranschaulichen, wie viel mehr Dreck der Prinz am Zepter haben duerfte.

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